Der Klimawandel stellt uns vor die Herausforderung, unsere Lebensgrundlagen in allen Bereichen neu zu denken. Damit verändern sich auch die Anforderungen an Architektur und die Gestaltung unseres Lebensraums.

Architektur ist Ausdruck planerischer Kompetenz, aber auch politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Vorstellungen. Die Klimakrise zeigt die Notwendigkeit auf, Planungs- und Bauprozesse neu zu denken.

Die hier versammelten Texte fragen danach, wo wir stehen und wohin wir uns entwickeln. Sie loten die Bruchlinien aus, die sich aus der existenziellen Herausforderung des Klimawandels in gesellschaftlicher, technischer und ästhetischer Hinsicht ergeben. Welche Ideen sind tragfähig? Welche Konflikte müssen gelöst werden? Und welche Perspektiven eröffnen sich für die Gestaltung unserer Lebensräume?